Am 2. und 3. März 2027 findet der Kongress ArmutundGesundheit statt unter dem Motto: "Gemeinsam für Gesundheitsgerechtigkeit".
Gesundheitliche Chancengerechtigkeit ist eine Querschnittsaufgabe, die in vielen sozialen, politischen undinstitutionellen Kontexten angegangen werden muss Vor diesem Hintergrundstellt der Kongress ArmutundGesundheit 2027 die Frage in den Mittelpunkt, wie Allianzen, Bündnisse und Kooperationen dazu beitragen können, gemeinsam Gesundheitsgerechtigkeit nachhaltig zu fördern.
Der kommende Kongress Armut und Gesundheit findet am 6. und 7. März 2023 in digitaler Form und am 21. und 22. März 2023 in Präsenz an der Freien Universität Berlin statt.
Mit dem Motto „gemeinsam Wandel gestalten“ werden die aktuellen Herausforderungen fest im Blick behalten und Sie sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen des Kongresses zu beteiligen.
Die Corona-Pandemie hat die sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten in unserer Gesellschaft in den letzten zwei Jahren verstärkt, der Ukraine-Krieg bringt großes Leid für viele Menschen und es werden Systeme, die durch die Bewältigungsaufgaben der letzten zwei Jahre stark belastet wurden, zusätzlich verstärkt gefordert. Mit den enormen Preissteigerungen in den Bereichen Energie und Lebensmittel, die durch den Ukraine-Krieg entstanden sind, werden die Ungleichheiten weiter zunehmen. Und mit den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels sind wir weiterhin herausgefordert, schnelle und gemeinsame Lösungen zu finden.
Es soll diskutiert werden: Was können wir dem entgegensetzen?
Gesundheitliche Chancengleichheit bleibt das Ziel, auch in Zeiten von multiplen Unsicherheiten und Herausforderungen. Welche Ansätze, (politische) Veränderungen und Reflexionen braucht es jetzt, um derzeitige und kommende gesundheitliche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Dazu will der Kongress (s)einen Beitrag leisten und Antworten finden!
Das Diskussionspapier zum kommenden Kongress und weitere Informationen finden Sie hier.
Erstellt am .
RKI-Studie: COVID-19-Impfquotenmonitoring in Deutschland als Einwanderungsgesellschaft
Die am 3. Februar 2022 veröffentlichte Studie des Robert-Koch-Instituts beantwortet zwei aktuelle Fragen über das Impfverhalten in der Corona-Pandemie:
Bestehen Unterschiede in Impfverhalten und -intention zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte?
Ergebnis:
Personen ohne Migrationsgeschichte haben eine etwas höhere Impfquote als Personen mit Migrationsgeschichte.
Die Impfbereitschaft unter den aktuell noch Ungeimpften ist bei Personen mit Migrationsgeschichte höher.
Wie können die unterschiedlichen Impfquoten erklärt werden?
Ergebnis:
Sozioökonomische Merkmale (Bildung und Einkommen) und das Alter können zum Teil die geringere Impfquote unter den Menschen mit Migrationsgeschichte erklären.
Diskriminierungserfahrungen im Gesundheits- und Pflegebereich tragen zu einem kleinen Teil weiter zur Erklärung des Unterschieds bei.
Sprachbarrieren können einen Großteil der Impfquotenunterschiede zwischen Personen mit und ohne Migrationsgeschichte erklären.
Aus unserer Sicht gibt es somit gute Ansatzpunkte, die Impfquoten bei Menschen mit Migrationsgeschichte durch die gezielte Nutzung von bestehenden mehrsprachigen Informationsmaterialien zu erhöhen.
Nützliche mehrsprachige Informationen finden Sie z.B. unter folgenden Webadressen:
Unter dem Motto „Was jetzt zählt“ findet der Kongress Armut und Gesundheit vom 22. bis 24. März 2022 pandemiebedingt erneut in digitaler Form statt. Organisiert wird er von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. und zahlreichen Kooperationspartner*innen. Im Jahr 2022 wird die Frage gestellt: Welche gesellschaftlichen Transformationsprozesse tragen zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheiten in Gesundheitschancen bei? Wollen Sie einen Eindruck vom Kongress Armut und Gesundheit gewinnen? Dann stöbern Sie gern auf der Webseite www.armut-und-gesundheit.de, hören Sie in den Podcast "Armut und Gesundheit" hinein oder folgen Sie der Veranstaltung auf Twitter.
Erstellt am .
Vortrag zu Sterben und Tod in anderen Kulturen und Religionen
Im Rahmen einer Online-Vortragsreihe zum Thema „Sterbewünsche in der Hospiz- und Palliativarbeit“ der Evangelischen Akademie der Nordkirche wird unsere Kollegin Yvonne Adam am 31.03.2021 zu weltweit unterschiedlichen Vorstellungen von Sterben und Tod sprechen. Sie plädiert dafür, dass die Beschäftigung mit kulturell bzw. lebensweltlich bedingten Konzepten eines „guten Sterbens“ nicht nur in der Begleitung von Menschen mit Migrationsgeschichte oder anderer Religionen von Wichtigkeit ist, sondern grundsätzlich den Blick auf die Wünsche eines jeden Individuums erweitern kann.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte entnehmen Sie Informationen zur Anmeldung und zu den weiteren Vorträgen dem hier hinterlegten Flyer.
Erstellt am .
Ankündigung: Kongress Armut und Gesundheit 2021
Der Kongress Armut und Gesundheit findet vom 16. bis 18. März 2021 erstmalig in rein digitaler Form statt. Die größte in Deutschland stattfindende Public Health-Veranstaltung wird von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. und zahlreichen Kooperationspartner*innen organisiert. Unter dem Motto “Aus der Krise zu Health in All Policies” werden soziale und gesundheitliche Ungleichheiten im Kontext der Pandemie diskutiert. Wollen Sie einen Eindruck vom Kongress gewinnen? Dann stöbern Sie gern im Podcast "Armut und Gesundheit" oder folgen Sie der Veranstaltung auf Twitter.